DAS IST KALARIPPAYAT:

 


Kalarippayat ist die traditionelle Kampf- und Heilkunst Südindiens. Sie wird seit Jahrhunderten in Kerala gelehrt und ist tief verwurzelt in der indischen Kultur. Kalarippayat gilt als die "Mutter aller Kampfkünste". Der Mönch Bodhidharma brachte die Kunst nach China woraus sich das bekannte Shaolin Kung Fu entwickelt haben soll.


Kämpfen und Heilen bilden beim Kalarippayat eine Symbiose. Die einstigen Krieger hatten ein fundiertes Wissen über den menschlichen Körper und seine vitalen Punkte, die "Marmas" genannt werden. Die alten Meister entwickelten ein eigenständiges Heilsystem, Kalari Chikitsa, welches parallel zum Ayurveda entstanden ist. Es beinhaltet spezielle Heilmassagen und Anwendungen, die besonders bei orthopädischen und energetischen Problemen ein-gesetzt werden, dazu zu gehören die Behandlungen aller Arten von Verletzungen wie Prellungen, Brüche, Verrenkungen usw.


Kalarippayat beinhaltet Bewegungstraining, bewaffnete und unbewaffnete Körperformen,
die einzeln oder mit einem Partner ausgeführt werden. Sie werden nach ihrer energetischen Form in männliche (Shiva) und weibliche (Shakti) unterschieden wobei Shiva-Formen geradlinig und kraftvoll sind, während Shakti-Formen anmutig fließend und tänzerisch wirken. Sie kräftigen den Körper, insbesondere die Muskulatur des Rückens, schulen Balance und Wahrnehmung und regen den Kreislauf an. In Indien wird Kalarippayat auch von Tänzern praktiziert um Kraft und Ausdauer zu verbessern als auch um Ausdruck und Wahrnehmung zu steigern.


Sowohl Kalari, Yoga und Ayurveda entstammen derselben Quelle und basieren auf den energetischen Prinzipien von Marmas (Vitalpunkten), Nadis (Energiebahnen) und Chakren (Energiezentren) und haben sich gegenseitig beeinflusst.

Kalarippayat

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